RB Salzburg gegen Sturm Graz: Playoffs beginnen mit einem Kracher

sturm graz Anderson Niangbo und Amadou Dante

Nach dem letzten Spieltag der regulären österreichischen Bundesliga-Saison am vergangenen Wochenende standen die Teilnehmer der Meistergruppe fest. In diesen sogenannten „oberen Playoffs“, in die es am Stichtag nur die ersten sechs der Tabelle schaffen, wird im Saisonfinale der nationale Titel ausgespielt. Zu Wochenbeginn folgte  die Auslosung für die ersten Paarungen. So spielen am Sonntag, den 13. März, Austria Klagenfurt gegen Rapid Wien, sowie Austria Wien gegen Wolfsberger AC. Außerdem darf man sich auf den Schlager zwischen Tabellenführer RB Salzburg und dem ersten Verfolger Sturm Graz freuen. Eine Woche später steigt dann das Wien-Derby. Die letzte Spielrunde findet am 21. Mai statt.

Die Salzburger werden sich nach dem ernüchternden Aus im Champions League-Finale gegen Graz den Frust aus den Knochen spielen wollen. Die Steirer andrerseits mögen hoffen, dem angeschlagenen Topfavoriten ein Bein stellen zu können. Mannschaften wie Klagenfurt, Rapid und Austria Wien sind sicher erst einmal froh, die Meistergruppe erreicht zu haben.

Salzburger Ernüchterung nach 1:7-Debakel in München

Der österreichische Rekordmeister musste Dienstagabend im CL-Achtelfinal-Rückspiel beim FC Bayern München seine Grenzen erkennen. Die Partie geriet zu einer Lehrstunde für die junge Salzburger Mannschaft und endete letztlich mit einem ernüchternden 1:7.

Die ansonsten erfolgsverwöhnten Bullen mussten die Überlegenheit der Bayern neidlos anerkennen. Man sei gegen die Bayern auf allen elf Positionen schwächer gewesen, resümierte RB-Coach Matthias Jaissle.

Gegen Graz will man sich dafür am Sonntag schadlos halten. Für die Jaissle-Elf ist in dieser Saison auf nationaler Ebene noch das Double drin: Landespokal und Landesmeisterschaft.

Austria Wien erst Letzter, jetzt in der Meistergruppe

Austria Wien startete denkbar schlecht in die Saison. Nach dem sechsten Spieltag standen die Violetten auf dem letzten Tabellenplatz. Dementsprechend euphorisch ist man jetzt bei der Austria nach dem Erreichen der oberen Playoffs. Eine Siegesserie nach der Winterpause sicherte letztlich die Qualifikation für die Meistergruppe.

Erst am Sonntag, mit dem letzten Spieltag vor Aufteilung der Tabelle, machten die Veilchen alles klar. Nach einem Rückstand gelang ihnen schließlich der 2:1-Erfolg beim FC Admira Wacker. Der Knackpunkt war der Ausgleichstreffer durch Routinier und Vereinslegende Alexander Grünwald.

Große Spieler entschieden große Spiele, fasste Austria-Keeper Patrick Pentz zusammen. Man freue sich nun auf zehn neue Endspiele, ergänzte Veilchen-Coach Manfred Schmid.

Rapid feiert Youngster Zimmermann – Coach Feldhofer will „angreifen“

Auch die Hütteldörfer konnten sich erst mit dem letzten Spieltag sicher sein, die Meister-Playoffs zu erreichen. Das klare 3:0 gegen Klagenfurt beantwortete alle offenen Fragen. Rapid feiert insbesondere den 20 Jahre jungen Bernhard Zimmermann, der Sonntag mit seinen zwei Treffern zum Matchwinner avancierte.

Rapid-Trainer Ferdinand Feldhofer schätzt die Chancen auf einen Gewinn der Meisterschaft in dieser Saison zwar als nicht realistisch ein. Die Punkteteilung komme der Austria allerdings sehr entgegen. So würden die Karten für die Teilnahme an der Europa League in der nächsten Saison neu gemischt. Man wolle nun angreifen, beteuerte Schmid.

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